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INHALTSVERZEICHNIS
WAIC 2026 zeigt: Roboter entwickeln sich hin zu realen Anwendungen
Die technische Grundlage für immer leistungsfähigere Roboterbewegungen
Warum hochintegrierte Roboteraktuatoren für die Zukunft der Robotik immer wichtiger werden
Gelenkmodullösungen für unterschiedliche Robotikanwendungen
Fazit

Wie Roboteraktuatoren flexiblere Bewegungsanwendungen in Robotern ermöglichen

Jay / Jul 29,2026

In den letzten Jahren haben sich Roboter von reinen Automatisierungssystemen für einzelne Aufgaben zu intelligenten Systemen entwickelt, die ihre Umgebung wahrnehmen, komplexe Aufgaben ausführen und mit Menschen interagieren können. Auf der WAIC 2026 demonstrierten humanoide Roboter mit hochflexiblen Bewegungsfähigkeiten, vierbeinige Roboter für den Einsatz in komplexen Umgebungen sowie intelligente Roboter für Service- und Industrieanwendungen eindrucksvoll, wie rasant sich die Einsatzbereiche der Robotik erweitern.

 

Diese neuen Anwendungsszenarien verlangen von Robotern nicht nur, dass sie sich „bewegen“ können, sondern auch, dass sie präzisere, flüssigere und natürlichere Bewegungen ausführen – beispielsweise bei der geschickten Manipulation von Objekten oder bei der schnellen Reaktion auf Veränderungen in ihrer Umgebung. Die Umsetzung dieser Fähigkeiten beruht auf dem präzisen Zusammenspiel mehrerer interner Bewegungskomponenten.

 

Zu diesen Komponenten gehören insbesondere Roboteraktuatoren, die als entscheidende Verbindung zwischen Steuerungssystem und mechanischer Struktur fungieren. Sie wandeln Steuersignale in tatsächliche physische Bewegungen um. Ihre Leistungsfähigkeit beeinflusst unmittelbar die Bewegungsgenauigkeit, Reaktionsgeschwindigkeit und Tragfähigkeit eines Roboters. Da Robotersysteme zunehmend in unterschiedlichsten Einsatzumgebungen eingesetzt werden, bilden Aktuatoren mit hoher Drehmomentdichte, präziser Regelung und kompakter Bauweise eine wesentliche Grundlage für die nächste Generation leistungsfähiger Robotik.

 

WAIC 2026 zeigt: Roboter entwickeln sich hin zu realen Anwendungen


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Auf der WAIC 2026 bestand eine der bedeutendsten Veränderungen in der Robotik nicht nur in der Vielfalt der gezeigten Robotertypen, sondern vor allem im Übergang von der Demonstration technologischer Fähigkeiten hin zur Ausführung realer Aufgaben in praktischen Anwendungsszenarien.


Auf der gesamten Ausstellungsfläche war zu sehen, dass Roboter zunehmend in verschiedensten Praxisbereichen eingesetzt werden. Einige Systeme demonstrierten komplexe Interaktionsaufgaben durch hochflexible Bewegungsabläufe, während andere auf die Steigerung der Automatisierungseffizienz in Logistik- und Fertigungsumgebungen ausgerichtet waren. Gleichzeitig finden Roboter zunehmend Anwendung im öffentlichen Dienst und als Unterstützung im Alltag.


Diese Entwicklungen spiegeln einen grundlegenden Trend der Robotik wider: Roboter sind längst nicht mehr nur Maschinen, die vordefinierte Bewegungen ausführen. Stattdessen entwickeln sie sich zu intelligenten Systemen, die ihre Umgebung wahrnehmen, Aufgaben verstehen und Arbeitsabläufe selbstständig ausführen können.

 

Von humanoiden Robotern bis zu intelligenten Servicerobotern: Erweiterte Fähigkeiten der Robotik


Humanoide Roboter gehörten auch auf der WAIC 2026 zu den wichtigsten Schwerpunkten.


Während sich frühere Entwicklungen hauptsächlich darauf konzentrierten, ob Roboter stehen und gehen konnten, liegt der Fokus heute zunehmend auf der Ausführung komplexerer Aufgaben. Einige der ausgestellten humanoiden Roboter waren bereits in der Lage, Tanzvorführungen, Präsentationen und Mensch-Roboter-Interaktionen durchzuführen. Durch die Kombination von Bildverarbeitung, Sprachverarbeitung und Bewegungssteuerung ermöglichen diese Systeme eine deutlich natürlichere Kommunikation mit Menschen.


Hinter diesen scheinbar einfachen Bewegungen verbirgt sich jedoch die kontinuierliche Koordination zahlreicher Gelenke, unter anderem für:


  • die Aufrechterhaltung einer stabilen Körperhaltung,

  • die Synchronisierung mehrerer Gelenkbewegungen,

  • präzise Bewegungen von Armen und Händen.


Je näher humanoide Roboter an den praktischen Einsatz heranrücken, desto höher werden die Anforderungen an ihre Bewegungssysteme. Die Leistungsfähigkeit jedes einzelnen Gelenks hängt unmittelbar vom Ausgangsdrehmoment des Aktuators, der Regelgenauigkeit und dem Ansprechverhalten ab. Deshalb entwickeln sich Aktuatoren für humanoide Roboter zunehmend zu einer entscheidenden Grundlage für die Verbesserung von Beweglichkeit und Interaktionsfähigkeit.

 

Von der Mobilität zur Manipulation: Roboter übernehmen immer praktischere Aufgaben


Neben humanoiden Robotern verdeutlichten auch andere auf der WAIC präsentierte Robotikplattformen die wachsende Vielfalt robotischer Anwendungen.


Vierbeinige Roboter – etwa Roboterhunde – erschließen dank ihrer hohen Mobilität neue Einsatzmöglichkeiten in komplexen Umgebungen. Im Gegensatz zu herkömmlichen mobilen Plattformen müssen sie die Haltung und Bewegungsbahnen mehrerer Gelenke kontinuierlich anpassen, um eine stabile Fortbewegung zu gewährleisten.


Gleichzeitig zeigten Roboter für Anwendungen wie die Logistiksortierung oder den Umgang mit pharmazeutischen Produkten das Potenzial der Robotik für automatisierte Prozesse. Solche Systeme führen häufig über lange Zeiträume hinweg hochfrequente, sich wiederholende Aufgaben aus und benötigen daher nicht nur eine präzise Bewegungssteuerung, sondern auch einen dauerhaft stabilen und zuverlässigen Betrieb.

 

Roboter halten Einzug in Alltag und öffentliche Dienstleistungen


Über industrielle und professionelle Anwendungen hinaus spiegelten die auf der WAIC vorgestellten Roboter auch den zunehmenden Trend zur Nutzung im Alltag wider.


So können Roboter im öffentlichen Bereich beispielsweise Besucher führen, Unterstützung leisten oder Sicherheitsinspektionen durchführen. In interaktiven Umgebungen sind besonders natürliche Bewegungen und schnelle Reaktionszeiten gefragt.


Im Vergleich zu Automatisierungssystemen, die in kontrollierten Umgebungen arbeiten, sind diese Einsatzbereiche wesentlich offener und schwerer vorhersehbar. Deshalb benötigen Roboter nicht nur leistungsfähigere intelligente Algorithmen, sondern auch flexiblere und zuverlässigere mechanische Bewegungssysteme.

 

Vielfältige Anwendungen stellen höhere Anforderungen an die Bewegungsleistung von Robotern


Die auf der WAIC 2026 präsentierten Roboter zeigen deutlich, dass sich die Robotik auf immer mehr Anwendungsfelder ausweitet:


  • von komplexen Interaktionen humanoider Roboter,

  • über die dynamischen Bewegungen vierbeiniger Roboter,

  • bis hin zu hochpräzisen Arbeitsabläufen in der Industrie und intelligenter Unterstützung im öffentlichen Dienst.


Obwohl sich diese Roboter hinsichtlich Bauform und Einsatzzweck unterscheiden, stehen sie alle vor derselben Herausforderung: Wie lassen sich Aufgaben mit höherer Präzision, größerer Geschwindigkeit und maximaler Stabilität ausführen?


Aus diesem Grund sind robotische Bewegungssysteme zu einem zentralen Bestandteil der modernen Robotikentwicklung geworden. Mit der kontinuierlichen Erweiterung der Einsatzbereiche werden Kernkomponenten der Bewegungstechnik – insbesondere Aktuatoren – eine immer wichtigere Rolle für die Gesamtleistung zukünftiger Robotersysteme spielen.


Die technische Grundlage für immer leistungsfähigere Roboterbewegungen


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Die auf der WAIC 2026 präsentierten Roboter zeichnen sich durch eine große Vielfalt an Bauformen und Einsatzszenarien aus. Ob humanoide Roboter für natürliche Mensch-Roboter-Interaktion, mobile Roboter für den Einsatz in komplexen Umgebungen oder spezialisierte Roboter für Logistik, Fertigung und öffentliche Dienstleistungen – sie alle spiegeln denselben Entwicklungstrend wider: Roboter übernehmen zunehmend komplexere Aufgaben und benötigen entsprechend leistungsfähigere Bewegungssysteme.


Früher arbeiteten Roboter überwiegend in vergleichsweise strukturierten Umgebungen und führten wiederholt vordefinierte Bewegungen aus. Mit ihrem Einsatz in immer offeneren und dynamischeren Anwendungsszenarien müssen sie heute jedoch nicht nur grundlegende Bewegungen wie Gehen, Greifen oder Transportieren ausführen, sondern ihre Bewegungen auch in Echtzeit an Veränderungen der Umgebung anpassen. Dadurch werden höhere Flexibilität, Stabilität und Präzision erforderlich.


Der Wettbewerb in der Robotik beschränkt sich daher nicht mehr allein auf die Leistungsfähigkeit von Algorithmen. Entscheidend ist ebenso, ob sich Algorithmen schnell und präzise in reale physische Bewegungen umsetzen lassen. Bewegungssysteme werden damit zu einem grundlegenden Faktor für die Gesamtleistung eines Roboters.

 

Von „bewegungsfähig“ zu „hochwertiger Bewegungsqualität“


Die Ausführung einer einzelnen Roboterbewegung bedeutet weit mehr als das Ansteuern eines einzelnen Gelenks. Vielmehr ist sie das Ergebnis der Echtzeitkoordination zahlreicher Steuerungskomponenten.


Bei humanoiden Robotern erfordert beispielsweise bereits ein scheinbar einfacher Greifvorgang eine präzise Bewegungsplanung. Dabei müssen mehrere Gelenke – darunter Schulter, Ellbogen und Handgelenk – gleichzeitig koordiniert werden, sodass Position, Geschwindigkeit und Drehmoment synchron geregelt werden.


Ebenso müssen vierbeinige Roboter beim Überwinden von Hindernissen oder bei Hochgeschwindigkeitsbewegungen die Leistung jedes einzelnen Gelenks kontinuierlich anpassen, um Gleichgewicht und Bewegungsstabilität aufrechtzuerhalten.


Mit der steigenden Anzahl an Freiheitsgraden (Degrees of Freedom, DOF) wächst die Komplexität der Mehrgelenkkoordination erheblich. Roboter müssen Bewegungen nicht nur erfolgreich ausführen, sondern diese auch natürlich wirken lassen, schnell auf Veränderungen reagieren und selbst im Langzeitbetrieb eine stabile Leistung gewährleisten.


Genau dieser Wandel – von der bloßen Bewegungsfähigkeit hin zu qualitativ hochwertigen Bewegungsabläufen – zählt heute zu den wichtigsten Entwicklungsrichtungen moderner Robotik.

 

Robotergelenke werden zum Kern der Bewegungsfähigkeit


Wenn Steuerungsalgorithmen bestimmen, wie sich ein Roboter bewegen soll, dann entscheiden Robotergelenke darüber, ob diese Bewegungen tatsächlich umgesetzt werden können.


Sämtliche Roboterbewegungen – von der Fortbewegung über Greifvorgänge bis hin zur Balance- und Haltungsregelung – beruhen letztlich auf den einzelnen Gelenken. Jedes Gelenk muss Steuerbefehle präzise umsetzen, kontinuierlich eine stabile Leistungsabgabe liefern und gleichzeitig Bewegungsdaten in Echtzeit zurückmelden, damit alle Freiheitsgrade optimal zusammenarbeiten können.


Um diese Anforderungen zu erfüllen, integrieren moderne Robotergelenke heute zentrale Komponenten wie Motoren, Getriebe, Encoder und Antriebselektronik in einem hochintegrierten System. Dadurch entsteht ein geschlossener Regelkreis (Closed-Loop-System), der Leistungsabgabe, Bewegungssteuerung und Zustandsrückmeldung miteinander verbindet.


Diese hochintegrierte Konstruktion bestimmt nicht nur die Bewegungsgenauigkeit und Reaktionsgeschwindigkeit des Roboters, sondern beeinflusst auch direkt die Kompaktheit, Zuverlässigkeit und Integrationsfähigkeit des gesamten Systems.


Da sich Roboter kontinuierlich in Richtung leichterer Bauweisen, höherer Dynamik und größerer Freiheitsgrade entwickeln, werden auch Robotergelenksysteme stetig weiterentwickelt. Als Schlüsselkomponente robotischer Bewegungssysteme bilden Aktuatoren die entscheidende Verbindung zwischen Steuerungssystem und mechanischer Bewegung. Sie ermöglichen Robotern präzisere, flexiblere und intelligentere Bewegungsabläufe.


Warum hochintegrierte Roboteraktuatoren für die Zukunft der Robotik immer wichtiger werden



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Wenn Algorithmen darüber entscheiden, ob ein Roboter seine Umgebung wahrnehmen und Aktionen planen kann, dann bestimmen Aktuatoren, ob diese Aktionen letztlich präzise und effizient ausgeführt werden können.


Mit dem Übergang von Robotern aus Forschungslaboren in reale Anwendungsumgebungen gewinnt das Bewegungssystem zunehmend an Bedeutung. Ob humanoide Roboter mit natürlicher Mensch-Roboter-Interaktion, vierbeinige Roboter für schnelle Fortbewegung und dynamische Balance oder professionelle Roboter für Logistik, Fertigung und öffentliche Dienstleistungen – sie alle stehen vor derselben grundlegenden Herausforderung: Wie lassen sich präzisere, stabilere und effizientere Bewegungen auf begrenztem Bauraum realisieren?


Damit verschiebt sich der Wettbewerb in der Robotik von der reinen Leistungsfähigkeit der Algorithmen hin zur Gesamtleistung des Bewegungssystems. Als entscheidende Verbindung zwischen Steuerungssystem und mechanischer Bewegung sind Aktuatoren heute eine der Schlüsselkomponenten für die Qualität robotischer Bewegungen.

 

Aktuatoren entwickeln sich von Antriebskomponenten zu Zentren der Bewegungsregelung


Die Verbesserung der Bewegungsfähigkeit von Robotern wird nicht allein durch leistungsstärkere Motoren erreicht. Vielmehr ist sie das Ergebnis einer kontinuierlichen Optimierung des gesamten Gelenksystems.


Moderne Roboteraktuatoren integrieren heute wesentliche Komponenten wie Motor, Getriebe, Encoder und Antriebsregler in einem hochintegrierten System. Neben der Bereitstellung mechanischer Leistung ermöglichen sie einen geschlossenen Regelkreis (Closed-Loop-Control) für Position, Geschwindigkeit und Drehmoment und liefern gleichzeitig kontinuierlich Rückmeldungen über den Bewegungszustand.


Damit geht die Funktion eines Aktuators weit über die klassische Aufgabe der reinen Kraftübertragung hinaus.


Gleichzeitig stellen die steigende Anzahl an Freiheitsgraden und die zunehmende Komplexität robotischer Gelenke immer höhere Anforderungen an das Aktuatordesign. Entwickler müssen heute nicht nur auf die Ausgangsleistung achten, sondern ebenso Reaktionsgeschwindigkeit, Regelgenauigkeit, Baugröße, Systemintegration und langfristige Betriebssicherheit miteinander in Einklang bringen.


In vielerlei Hinsicht basiert jeder Fortschritt bei den Bewegungsfähigkeiten moderner Roboter auf der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Aktuatortechnologie.

 

Steigende Anforderungen der Robotik treiben die Weiterentwicklung von Aktuatoren voran


Um den immer vielfältigeren Anforderungen robotischer Anwendungen gerecht zu werden, verändern sich auch die Entwicklungsziele moderner Roboteraktuatoren grundlegend.


Während früher einzelne Leistungskennzahlen im Vordergrund standen, liegt der Fokus heute auf der Optimierung der Gesamtleistung des Systems. Diese Entwicklung zeigt sich insbesondere in den folgenden Bereichen.


  • Hohe Drehmomentdichte: Mehr Freiraum für das Robotikdesign


Da Roboter immer leichter und kompakter werden, steht innerhalb der Gelenke zunehmend weniger Bauraum zur Verfügung. Besonders in Handgelenken, Ellbogen oder Beinen müssen Aktuatoren auf engstem Raum eine hohe Leistungsabgabe ermöglichen.


Eine hohe Drehmomentdichte verbessert nicht nur die Kraftentfaltung des Roboters, sondern schafft gleichzeitig Spielraum für mehr Freiheitsgrade, ein geringeres Gesamtgewicht und flexiblere mechanische Konstruktionen.

 

  • Präzisere Bewegungsregelung: Grundlage für komplexe Bewegungskoordination


Die Bewegungssteuerung von Robotern hat sich längst über die klassische Positionsregelung hinaus entwickelt. Moderne Systeme kombinieren Positions-, Geschwindigkeits-, Drehmoment- und Impedanzregelung zu einer koordinierten Gesamtsteuerung.


Bei humanoiden Robotern müssen zahlreiche Gelenke während jeder Bewegung dauerhaft synchron arbeiten. Vierbeinige Roboter wiederum müssen ihre Gelenkausgänge während dynamischer Bewegungen kontinuierlich anpassen, um ihre Stabilität aufrechtzuerhalten.

Deshalb müssen Aktuatoren nicht nur schnell reagieren, sondern zugleich eine stabile, präzise und reproduzierbare Regelungsleistung gewährleisten.

 

  • Hohe Integration: Geringere Komplexität bei der Systementwicklung


Mit steigender Anzahl an Freiheitsgraden stoßen klassische verteilte Systemarchitekturen zunehmend an ihre Grenzen. Komplexe Verkabelungen, aufwendige Montage und steigende Wartungskosten erschweren die Entwicklung moderner Robotersysteme.


Durch die Integration von Motor, Getriebe, Encoder und Antriebsregler in einem kompakten Modul verbessern moderne Aktuatoren die Zuverlässigkeit und reduzieren gleichzeitig den benötigten Bauraum. Dadurch verkürzen sich Entwicklungs- und Abstimmungszeiten kompletter Robotersysteme und die Integrationsfähigkeit steigt deutlich.

 

  • Langfristige Zuverlässigkeit: Voraussetzung für reale Anwendungen


Roboter werden zunehmend in Einsatzbereichen eingesetzt, die einen kontinuierlichen Betrieb über lange Zeiträume erfordern.


Ob Logistik, industrielle Fertigung oder öffentliche Dienstleistungen – Aktuatoren müssen häufige Start-Stopp-Zyklen, Dauerbetrieb und anspruchsvolle Einsatzbedingungen zuverlässig bewältigen.


Konstante Leistungsabgabe, robuste mechanische Konstruktionen und eine lange Lebensdauer sind daher zu entscheidenden Bewertungskriterien moderner Roboteraktuatoren geworden. Gleichzeitig bilden sie die Grundlage für den großflächigen Einsatz robotischer Systeme.

 

Unterschiedliche Roboter benötigen unterschiedliche Aktuatorlösungen


Obwohl sich Roboteraktuatoren nach gemeinsamen technologischen Trends entwickeln, unterscheiden sich die Anforderungen je nach Robotertyp erheblich. Ausschlaggebend sind unter anderem die Position des Gelenks, die erforderliche Last sowie die jeweilige Bewegungscharakteristik.


AnwendungZentrale Anforderungen an den Aktuator
Humanoide RoboterHohe Leistungsdichte, leichtes Design, präzise Drehmomentregelung, koordinierte Mehrgelenksteuerung
Vierbeinige RoboterSchnelle dynamische Reaktion, stabile Dauerleistung, hohe Zuverlässigkeit

Industrieroboter

Hohe Wiederholgenauigkeit, Langzeitbetrieb, konstante Leistung



Aus diesem Grund entwickelt sich die Aktuatortechnologie zunehmend von universell einsetzbaren Lösungen hin zu anwendungsspezifisch optimierten Systemen.


Entwickler berücksichtigen heute verstärkt Faktoren wie den verfügbaren Bauraum im Gelenk, Leistungsanforderungen, Regelungsverfahren und Einbaubedingungen, um Aktuatorlösungen auszuwählen, die optimal auf die jeweilige Anwendung abgestimmt sind.


Vor diesem Hintergrund zeigt der folgende Abschnitt, wie hohe Drehmomentdichte, hochintegrierte Konstruktionen und präzise Bewegungsregelung bereits in modernen Roboteraktuatoren praktisch umgesetzt werden.


Gelenkmodullösungen für unterschiedliche Robotikanwendungen


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Mit der kontinuierlichen Ausweitung robotischer Anwendungen entwickeln sich Aktuatoren von einfachen Komponenten zur Kraftübertragung zu zentralen Modulen, die die Bewegungsleistung eines Roboters unmittelbar beeinflussen.


Unterschiedliche Robotertypen stellen unterschiedliche Anforderungen an ihre Gelenkantriebssysteme. So benötigen beispielsweise Arm- und Handgelenke humanoider Roboter in der Regel leichte und schnell reagierende Aktuatoren, um die Beweglichkeit des Endeffektors zu verbessern. Beinachsen und vierbeinige Roboter legen dagegen größeren Wert auf hohe Ausgangsleistung, Stabilität und dynamische Bewegungsfähigkeit. Industrie- und Serviceroboter wiederum benötigen Aktuatoren, die auch bei begrenztem Bauraum eine zuverlässige Funktion und präzise Regelung gewährleisten.


Daher gibt es keine einzelne Aktuatorlösung, die sämtliche Robotikanwendungen gleichermaßen erfüllen kann. Stattdessen müssen Aktuatorsysteme entsprechend der Gelenkstruktur, den Lastanforderungen und den Bewegungsprofilen verschiedener Robotertypen optimiert werden.


Vor diesem Hintergrund hat CubeMars seine AK-Serie robotischer Aktuatoren weiterentwickelt und drei neue Modelle vorgestellt: AK40-10 V3.0 KV170, AK45-10 V3.0 KV75 und AK45-36 V3.0 KV80. Diese neuen Aktuatoren bieten flexiblere Antriebslösungen für unterschiedliche Robotergelenke und Anwendungen.


Alle drei Modelle verfügen über ein hochintegriertes Design, bei dem Motor, Planetengetriebe und Antriebssystem in einem kompakten Modul zusammengefasst sind. Trotz ihrer geringen Baugröße bieten sie eine ausgewogene Kombination aus Leistungsfähigkeit, Regelungsqualität und einfacher Integration.

 

Von kompakter Bauweise bis präziser Regelung – entwickelt für moderne Robotik


Mit der steigenden Anzahl an Freiheitsgraden und Gelenken moderner Roboter müssen Aktuatoren nicht nur ausreichend Leistung bereitstellen, sondern gleichzeitig ein optimales Verhältnis zwischen Baugröße, Gewicht und Regelgenauigkeit erreichen.


Die Aktuatoren der AK-Serie verfügen über eine hochintegrierte Konstruktion, bei der Motor, Untersetzungsgetriebe und Antriebselektronik in einem kompakten Gehäuse vereint sind. Dadurch werden zusätzliche Verbindungen und Installationsaufwände reduziert, wie sie bei herkömmlichen dezentralen Systemarchitekturen üblich sind. Dies macht die Aktuatoren besonders geeignet für Robotergelenke mit begrenztem Bauraum.


Insbesondere bei Robotersystemen mit vielen Freiheitsgraden – wie humanoiden Robotern oder leichten Roboterarmen – ermöglicht das kompakte Gelenkdesign eine flexiblere mechanische Konstruktion und verbessert gleichzeitig die Systemintegration.


Auch im Bereich der Bewegungsregelung wurden alle drei Modelle gezielt für präzise und schnell reagierende Gelenksteuerungen entwickelt. Sie unterstützen sowohl den Servo-Modus als auch den MIT-Control-Modus und kombinieren Encoder-Feedback mit fortschrittlichen Regelalgorithmen. Dadurch können Entwickler je nach Anwendung unterschiedliche Regelstrategien flexibel einsetzen.


Darüber hinaus erleichtert das hochintegrierte Design die Integration in verschiedenste Roboterplattformen. Von Laborprototypen bis hin zu serienreifen Robotersystemen müssen Aktuatoren nicht nur hohe Leistung liefern, sondern diese auch über lange Betriebszeiten hinweg zuverlässig aufrechterhalten.

Die AK-Serie verfolgt daher das Ziel, Leistung, Regelgenauigkeit und Zuverlässigkeit optimal miteinander zu verbinden und Robotikentwicklern eine umfassende Bewegungslösung bereitzustellen.

 

Praxistests zeigen die tatsächliche Leistungsfähigkeit der Aktuatoren


Technische Spezifikationen liefern zwar wichtige Informationen über die grundlegende Leistungsfähigkeit eines Roboteraktuators, doch erst der praktische Betrieb zeigt, wie sich ein Aktuator unter realen Einsatzbedingungen verhält.


Während des Robotereinsatzes müssen Aktuatoren kontinuierlich Beschleunigungs- und Bremsvorgänge, Positionskorrekturen sowie die koordinierte Steuerung mehrerer Gelenke bewältigen. Reaktionsgeschwindigkeit, Bewegungsqualität und Regelstabilität wirken sich dabei unmittelbar auf die Gesamtleistung des Roboters aus.


Aus diesem Grund sind neben Parametern wie Drehmoment oder Drehzahl auch praktische Demonstrationen ein wichtiger Maßstab bei der Entwicklung und Auswahl robotischer Antriebssysteme.


Das folgende Video zeigt die tatsächliche Betriebsleistung der Aktuatoren der AK-Serie und vermittelt einen anschaulichen Eindruck von ihrem Ansprechverhalten, ihrer Regelungsqualität sowie ihrer Stabilität im Dauerbetrieb.

 


Im Vergleich zur bloßen Betrachtung technischer Datenblätter vermitteln Videos aus dem realen Betrieb Entwicklern ein deutlich besseres Verständnis der Bewegungscharakteristik eines Aktuators. Gleichzeitig erleichtern sie die Beurteilung, welcher Aktuator sich am besten für die Anforderungen bestimmter Robotergelenke eignet.

 

Drei Aktuatoren – maßgeschneiderte Lösungen für unterschiedliche Robotergelenke


Obwohl der AK40-10 V3.0, der AK45-10 V3.0 und der AK45-36 V3.0 alle zur AK-Serie gehören, wurde jedes Modell gezielt für unterschiedliche Anforderungen robotischer Gelenke optimiert. Dadurch ergänzen sie sich hinsichtlich Baugröße, Untersetzungsverhältnis und Leistungsfähigkeit.


ProduktmodellKonstruktionsmerkmaleGeeignete Anwendungen
AK40-10 V3.0 KV170Kompaktes und leichtes Design mit Fokus auf schnelle Reaktionszeiten und hohe BeweglichkeitHandgelenke humanoider Roboter, kleine Roboterarme, leichte Robotergelenke
AK45-10 V3.0 KV75Ausgewogenes Verhältnis zwischen Baugröße, Geschwindigkeit und LeistungsabgabeEllbogen- und Schultergelenke humanoider Roboter sowie universelle Robotergelenke
AK45-36 V3.0 KV80Höheres Untersetzungsverhältnis für höhere Ausgangsleistung und größeres HaltemomentVierbeinige Roboter, hochbelastete Gelenke und Anwendungen mit konstant hohem Leistungsbedarf



Der AK40-10 V3.0 KV170 wurde speziell auf kompakte Abmessungen und eine schnelle Reaktionsfähigkeit ausgelegt. Mit einem Gewicht von nur etwa 185 g und einem 10:1-Planetengetriebe bietet er eine hohe Leistungsdichte und eignet sich besonders für leichte Robotikanwendungen.


Der AK45-36 V3.0 KV80 verfügt dagegen über ein 36:1-Untersetzungsverhältnis, wodurch eine deutlich höhere Ausgangsleistung erreicht wird. Mit einem maximalen Drehmoment von 24 N·m eignet er sich insbesondere für Robotergelenke mit höheren Lastanforderungen.


Der AK45-10 V3.0 KV75 positioniert sich zwischen diesen beiden Modellen. Sein Schwerpunkt liegt auf einem ausgewogenen Verhältnis von Leistungsfähigkeit, kompakter Bauweise und dynamischem Ansprechverhalten. Dadurch stellt er eine vielseitige Lösung für Robotikanwendungen mit umfassenden Leistungsanforderungen dar.


Von leichten Anwendungen mit hoher Dynamik bis hin zu Robotersystemen mit hohen Lasten und dauerhaft stabiler Leistungsabgabe decken diese drei Aktuatoren unterschiedliche Anforderungen robotischer Gelenke ab. Dieser anwendungsorientierte Entwicklungsansatz spiegelt zugleich einen wichtigen Trend der modernen Aktuatortechnologie wider: Mit der zunehmenden Vielfalt robotischer Anwendungen werden Aktuatoren immer stärker für spezifische Einsatzbereiche optimiert, anstatt lediglich einzelne Leistungskennzahlen zu maximieren.

 

Fazit


Die auf der WAIC 2026 präsentierten Robotikanwendungen zeigen deutlich, dass Roboter die Grenzen klassischer Automatisierungssysteme zunehmend hinter sich lassen und in immer vielfältigere und komplexere reale Einsatzumgebungen vordringen. Von der natürlichen Mensch-Roboter-Interaktion humanoider Roboter über die dynamischen Bewegungen vierbeiniger Roboter bis hin zu praktischen Anwendungen in Industrie, Logistik und öffentlichen Dienstleistungen entwickeln sich Robotersysteme kontinuierlich in Richtung höherer Freiheitsgrade, größerer Anpassungsfähigkeit und intelligenterer Funktionen.


Mit der Übernahme immer komplexerer Aufgaben wird die Bewegungsfähigkeit zu einem entscheidenden Faktor für den praktischen Nutzen von Robotern. Während Algorithmen Wahrnehmung, Entscheidungsfindung und Bewegungsplanung ermöglichen, setzen Aktuatoren diese intelligenten Befehle in präzise, stabile und kontrollierte physische Bewegungen um. Aktuatoren mit hoher Drehmomentdichte, präziser Regelung und hochintegriertem Design werden daher auch künftig maßgeblich dazu beitragen, Roboter von der bloßen Bewegungsfähigkeit hin zur zuverlässigen Ausführung anspruchsvoller Aufgaben auf höchstem Leistungsniveau weiterzuentwickeln.


Als wichtiger Bestandteil moderner Robotik-Bewegungssysteme konzentriert sich CubeMars weiterhin auf die unterschiedlichen Anforderungen verschiedenster Robotikanwendungen. Mit Produkten wie den Aktuatoren der AK-Serie stellt CubeMars Entwicklern flexible, effiziente und zuverlässige Bewegungslösungen zur Verfügung.


Mit dem kontinuierlichen Fortschritt der Robotik werden Aktuatoren eine immer wichtigere Rolle dabei spielen, die Brücke zwischen intelligenter Steuerung und physischer Bewegung zu schlagen und den Einsatz von Robotern in einem stetig wachsenden Spektrum realer Anwendungen zu ermöglichen.

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